performative Zeichnung, Fotografie, Video, Installation
In dem Projekt (Re)mapping the border beschäftigt sich Julia Dorninger mit dem Phänomen Grenze und geht vor dem Hintergrund des Embodiment-Konzepts der Frage nach, welchen Beitrag künstlerische Forschung im Feld des Mediums der erweiterten Zeichnung und die damit verbundene Generierung von verkörpertem Raumwissen in Hinblick auf die Auseinandersetzung und den Umgang mit Grenzräumen leisten kann.
Bei ihren Recherchen, Archiv- und Feldforschungen konzentrierte sich die Künstlerin auf unterschiedliche Orte entlang der ehemaligen Todeszone des Eisernen Vorhangs in den heutigen Grenzlandschaften des Mühlviertels bzw. Südböhmens. Diese vereinen heute als Naturerbe sowie Kulturerbe die Themen von Ökologie und Geschichte auf vielschichtige Weise. Bei ihren zahlreichen Aufenthalten in den Grenzlandschaften arbeitete die Künstlerin en plain air, um den diesen Orten inhärenten Beziehungen zwischen Körper, Raum, Geschichte und Erinnerung nachzuspüren. Dabei konnte untersucht werden, über welche künstlerischen Handlungsformen sich Resonanzräume in visuelle bzw. strukturelle Notationen übersetzen lassen können, auch in Bezug auf das Sichtbarmachen von in den Raum eingeschriebenen Bedeutungskonstruktionen.
Recherchefotos Dürnau, Rading, Sternwald, Guglwald
What the trees tell us, 2023
Tusche auf Papier, Dimensionen variabel
What the river tells us, 2022
Papier, Dimensionen variabel
Ausstellungsansicht Maerz Galerie, Linz, 2023
What the stones tell us, 2022
Bleistift auf Papier, 42 x 59,4 cm
What the trees tell us, 2022
Bleistift auf Papier, 42 x 59,4 cm
(Re)mapping the border
Ausstellungsansichten Maerz Galerie, Linz, 2023
What the trees tell us, 2023
Tusche auf Transparentpapier, 70 x 100 cm
What the trees tell us, 2024
Aquarell auf Papier, 70 x 100 cm
© Julia Dorninger, 2026