(Re)mapping the border, 2022

performative Zeichnung, Fotografie, Video, Installation

 

 

 

In dem Projekt (Re)mapping the border beschäftigt sich Julia Dorninger mit dem Phänomen Grenze und geht vor dem Hintergrund des Embodiment-Konzepts der Frage nach, welchen Beitrag künstlerische Forschung im Feld des Mediums der erweiterten Zeichnung und die damit verbundene Generierung von verkörpertem Raumwissen in Hinblick auf die Auseinandersetzung und den Umgang mit Grenzräumen leisten kann.

  

Bei ihren Recherchen, Archiv- und Feldforschungen konzentrierte sich die Künstlerin auf unterschiedliche Orte entlang der ehemaligen Todeszone des Eisernen Vorhangs in den heutigen Grenzlandschaften des Mühlviertels bzw. Südböhmens. Diese vereinen heute als Naturerbe sowie Kulturerbe die Themen von Ökologie und Geschichte auf vielschichtige Weise. Bei ihren zahlreichen Aufenthalten in den Grenzlandschaften arbeitete die Künstlerin en plain air, um den diesen Orten inhärenten Beziehungen zwischen Körper, Raum, Geschichte und Erinnerung nachzuspüren. Dabei konnte untersucht werden, über welche künstlerischen Handlungsformen sich Resonanzräume in visuelle bzw. strukturelle Notationen übersetzen lassen können, auch in Bezug auf das Sichtbarmachen von in den Raum eingeschriebenen Bedeutungskonstruktionen.


Recherchefotos Dürnau, Rading, Sternwald, Guglwald

What the trees tell us, 2023

Tusche auf Papier, Dimensionen variabel

What the river tells us, 2022
Papier, Dimensionen variabel

Ausstellungsansicht Maerz Galerie, Linz, 2023

What the stones tell us, 2022
Bleistift auf Papier, 42 x 59,4 cm

What the trees tell us, 2022

Bleistift auf Papier, 42 x 59,4 cm

(Re)mapping the border

Ausstellungsansichten Maerz Galerie, Linz, 2023

What the trees tell us, 2023

Tusche auf Transparentpapier, 70 x 100 cm

What the trees tell us, 2024

Aquarell auf Papier, 70 x 100 cm