Artist Statement

Die Auseinandersetzung mit Raumwahrnehmung,  Raumaneignung bis zur Raumbildung sind essentielle Grundthemen meiner Arbeit. Im Fokus meiner künstlerischen Forschung steht die Beziehung zwischen Mensch und Raum, daraus entwickelt sich auch mein Architekturverständnis als ein
Zusammenspiel von Raum und sozialer Praxis. Im Zentrum meiner Recherchen und kontextuellen Untersuchungen stehen der Mensch im
sozialräumlichen Kontext in gesellschaftlicher Funktion und die Formulierung von (neuen) Identitäten durch diesen. Hierbei spielt auch der mediale Raum eine wichtige Rolle bzw. der gesellschaftliche Umgang mit den Medien und das Verhältnis zwischen Bildinhalten und dem Einfluss auf die Wahrnehmung.

 

Ich bin die Tochter eines Wissenschaftlers und einer Künstlerin. Beeinflusst von diesen Vorbildern kam es mein künstlerisches Leben lang immer wieder in mir zu einem Interessenskonflikt zwischen theoretischer Forschung und künstlerischer Praxis. Einerseits waren für mich naturwissenschaftliche Zugänge und der Wunsch nach Funktionalität ausschlaggebend, andererseits wollte ich meinem emotionalen Erleben Ausdruck verleihen. Mit der Projektreihe Wissenschaf(f)t Kunst habe ich nun die Möglichkeit, beide Seiten in einem einheitlichen Ansatz zu vereinen.