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Curators Choice & Artist Tribute I reMix 2017

Vernissage 8. März 2017 um 18:30 Uhr

Verein ARTOPIA Kunst im Hinterhof

Wiedner Hauptstraße 46 I 1040 Wien

 

Rausch

Vernissage 02.März 2017

Kunsthaus Obernberg

Bezirksgerichtsgasse 4 I 4982 Obernberg am Inn

 

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Julia Dorninger hinterfragt die Funktionsmechanismen und die Wirkung der Medien auf die Gesellschaft und das Individuum genauso wie die Wahrnehmung und Rezeption des Einzelnen auf die Themen Zeit, Raum und Emotion. Ihre Arbeiten begreifen sich als Anregung für den Betrachter seine Wahrnehmung zu überdenken und wieder zu schärfen, neue Denkprozesse einzugehen und Gedankengänge zuzulassen. Neben dem ästhetischen Empfinden wird vor allem der Intellekt von uns als Betrachter gefordert.

 

Mag. Gabriele Baumgartner, Kunsthistorikerin

  

 

 


 

Spatial Design definiert Strategien räumlicher Gestaltung und bewegt sich an den Schnittstellen von Architektur, Design und Kunst. Der Fokus liegt auf der Auseinandersetzung mit räumlichen Strukturen und führt von der Entwicklung von Sensibilitäten für die Raumwahrnehmung bis zur Raumaneignung. Spatial Design thematisiert die Beziehung Mensch-Raum unter Berücksichtigung künstlerisch experimenteller Gesichtspunkte, der genius loci wird auch zum Ort kritischer Reflexion. Dies beinhaltet auch das Hinterfragen, wie wir mit unserer Umgebung in Interaktion treten. Der Bogen spannt sich dabei von Architektur, Möbeldesign oder Kunstinstallation bis hin zu Film, Computeranimation oder Fotografie.  

 


 

Um gewohnte Wahrnehmungsmuster zu durchbrechen, beinhalten meine künstlerischen Arbeiten nicht nur ästhetische, sondern auch soziale, kommunikative und funktionale Aspekte. Sie bewegen sich zwischen Architektur, Design und Kunst, thematisieren neben einer Objekt-Ästhetik vor allem Nützlichkeit, indem sie immer in einem bestimmten funktionalen wie auch räumlichen Zusammenhang stehen. Über diese Kontext- und Funktionsorientierung können Kommunikationsprozesse verbessert werden, wie das Beispiel zum Konzept der begehbaren Ernährungspyramide im Bereich der Gesundheitskommunikation verdeutlicht hat.

 

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Die Künstlerin überrascht mit jeder ihrer Serien und Werkgruppen aufs Neue, als Grenzgängerin zwischen Malerei, Fotografie und Installation bewegt sie sich in den einzelnen Medien mit großer Eleganz und Treffsicherheit. Ihren Gedankengängen zu folgen bedeutet für den Betrachter eine intellektuelle Herausforderung, für die er allerdings auch durch neue Sichtweisen und Erkenntnisse belohnt wird.

 

Mag.art. Josef Brescher, Kurator Kunsthaus Burg Obernberg

  

 

 

 


 

Die Installation soll im Betrachter emotionale Momente evozieren, die ein Erfassen der linearen Zeit durch das Auflösen der Begrifflichkeiten Vergangenheit- Gegenwart- Zukunft nicht mehr ermöglichen, dies bedingt eine Störung seiner Zeitwahrnehmung, des Zeitverhaltens und der Zeitordnung . Das Zeitempfinden wird nivelliert. Man betritt eine Endlosschleife, in der jegliche Orientierung verloren geht.

Das Spiel ohne Ende wird zu einer Metapher für den Verlust des Zeitempfindens, eine surreale Situation gefangen in einer Art perpetuum mobile, indem der Betrachter interaktiv Teil der Installation wird. Schlagen wir die Zeit tot?

 

 

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