Artist Statement

Die Auseinandersetzung mit Raumwahrnehmung und Raumaneignung sind essentielle Grundthemen meiner Arbeit. Meine Projekte stehen im Kontext relationaler Raumtheorien, in denen Raum nicht als gegeben, sondern als ein sich über die komplexe Wechselbeziehung zwischen Mensch und räumlicher Struktur konstituierender betrachtet wird. In meinen künstlerischen Raumforschungen stelle ich den Körper als Ausgangspunkt von leiblich- sinnlichen Raumerfahrungen in den Mittelpunkt und möchte vor dem Hintergrund der Phänomenologie und ihren Grundsätzen der Intentionalität, der Leiblichkeit und Verkörperung untersuchen, über welche Formen künstlerischer situativer Prozesse die damit einhergehenden Architekturerfahrungen einen Beitrag zu einer Veränderung der Raumwahrnehmung bzw. zu einem Bewusstwerden von Affordanz bzw. Performanz von Raum führen können.