Zeichnung, Fotografie, Video, Installation
Ziel des Projekts Narratives of urban space ist, die Aneignung städtischer Räume und ihre Transformation durch Normen und Verhalten zu erfassen. Funktion und Nutzung des öffentlichen Raumes sind eng an gesellschaftliche Prozesse gebunden, die wiederum Einfluss auf Wahrnehmung und Gebrauch des Raumes haben.
Covid 19 war ein massiver Eingriff in unser (öffentliches) Leben und über eine konstante Recherche über mehrere Monate hinweg wurde es möglich, Vergleiche zu ziehen und die massiven Veränderungen den öffentlichen Raum und dessen Benutzung betreffend zu dokumentieren. Dabei geht es nicht nur um das Erforschen, inwieweit sich Normen in den öffentlichen Raum einschreiben, sondern auch um das Ausmaß und Tempo an Anpassbarkeit seiner Benutzer.
In den täglichen Stadtrunden wurden Beobachtungen gesammelt, protokolliert und analysiert. Daraus entstand ein zeitspezifischer Werkzyklus: eine Rekonstruktion urbaner Dynamiken, die soziale und ökonomische Strukturen sowie dominante Handlungsweisen abbildet.
Narratives of urban space, 2024
Mixed media auf Papier, Tusche auf Papier, Holz, Dimensionen variabel
Ausstellungsansicht artP. kunstverein (NÖ), 2024
© Julia Dorninger, 2026