COMPETITIVE


Ephemeral landscapes, 2018

Superscape 2018, Innovationspreis für visionäre Architekturprojekte

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Auszug aus der Projektbeschreibung:

 

In meinem 2018 begonnenen Projekt Ephemeral Landscapes untersuche ich, wie sich soziale Interaktion auf den physischen bzw. gebauten Raum auswirkt bzw. in wie weit paradigmatische Entwurfsmethoden und Raumkonzepte soziale Konstellationen beeinflussen können. Ich hinterfrage etablierte Planungsprozesse und herkömmliche Entwurfsparameter und suche nach neuen Parametern, die zu unerwarteten Ergebnissen im Entwurfsprozesse bzw. in der Bildung von Raum führen können. Hierbei forsche ich im Feld von Wissenschaft, Architektur und Kunst und lasse wissenschaftlich theoretische, künstlerische und architektonische Aspekte in meine Projektgenese einfließen. Mittels der gewonnenen Erkenntnisse entwickle ich neue Raumbildungstheorien, in denen Raum nicht als eine abgeschlossene Entität, sondern als fortwährender Prozess betrachtet wird, der von Handlungen und Bewegungen erzeugt wird, als ein kontinuierlich produzierter, nie abgeschlossener Raum, in dem Struktur situativ entwickelt und optimiert wird.

www.superscape.at

1.200 Bücher von linken, jüdischen oder christlich-sozialen Schriftstellern wurden verbrannt, Werke von Stefan Zweig, Heinrich Heine und Else Lasker-Schüler landeten auf dem Scheiterhaufen: Am 30. Mai 1938 fand auf dem - derstandard.at/2000078784872/Spaetes-Mahnmal-fuer-die-Buecherverbrennung-in-Salzburg


Rauschen, 2017

Christian Doppler Kunstpreis

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ChromaLuxe Metal Print,  je 75 x 115 cm

Die Frage nach dem Verhältnis von Kunst und Naturwissenschaft ist ein wesentliches Thema künstlerischer Forschung. In der vierteiligen Serie Rauschen setze ich mich mit dem Christian Doppler Effekt auseinander. Über künstlerische Prozesse stelle ich Analogien zu wissenschaftlichen Versuchsanordnungen her und versuche dadurch, neue Denk- und Wahrnehmungsebenen bzw. Anregungen zu schaffen, um die Tragweite der Möglichkeiten zum wissenschaftlichen Diskurs in der Kunst und deren Erkenntnisleistung auszuloten.

 

Doppler schreibt in seiner Originalarbeit: „Von diesen rein subjectiven Bestimmungen, nicht aber von dem objectiven Sachverhalte hängt die Farbe und Intensität einer Lichtempfindung oder die Tonhöhe und Stärke irgendeines Schalls ab.“ In der konkreten künstlerischen Durchführung der Fotoserie werden das Motiv zum Sender und die Kamera durch Tausch der Kameraobjektive zum sich bewegenden Empfänger. Die Tautologie von optischen, akustischen und elektromagnetischen Effekten wird durch die Auswahl des Motivs „Wellen“ sichtbar gemacht und darüber hinaus verstärkt.


2 grad plus, 2016

zweistufiger Wettbewerb für den Österreich-Beitrag auf der Expo 2017 in Astana

Auszug aus der Projektbeschreibung:

 

Aufgrund von Temperaturanstieg und veränderter Niederschlagssituation haben die alpinen Gletscher in den letzten 100 Jahren rund 50 Prozent ihres Eises verloren. Der sichtbare Rückgang der Gletscher in den Alpen bedeutet einen Verlust natürlicher Wasserspeicher. Das Szenario Gletscherrückgang wird über einen künstlerischen Zugang in einer Videoinstallation aufgearbeitet. Über die mediale Bespielung der Decke wird die Distanziertheit des Betrachters aufgehoben: Er wird zum Akteur der Bildräume. Dies ermöglicht ein multisensorisches Erleben. Normalerweise erleben wir die Bilderwelt nur noch über die Größe unserer Handydisplays. Hier kann sich der Besucher der visuellen Sogkraft der Bilder nicht mehr entziehen. 


die kuh holt die milch aus dem supermarkt, 2014

zweistufiger Wettbewerb für den Österreich-Beitrag auf der Expo 2015 in Mailand

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Im Rahmen des zweistufigen Wettbewerbs für den Österreich-Beitrag auf der Expo 2015 in Mailand entstand ein Projekt, das das Leitthema der Expo Feeding the Planet, Energy for life als begehbare Ernährungspyramide umsetzt. Die Ausarbeitung meiner Projektidee aus Stufe 1 erfolgte in Stufe 2 in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Weinhäupl, das Projekt erreichte den 4. Platz.

 

Auszug aus der Projektbeschreibung:

 

Über die Reduktion der Ausstellungsbereiche auf eine durchgehende Rampe kann der konzeptionelle Gedanke der Ernährungspyramide in eine lesbare Abfolge transponiert werden. Der Weg durch die Bereiche wird zum multisensualen Erlebnispfad , der für jeden Besucher mit seiner individuellen Wahrnehmungsgeschwindigkeit die Möglichkeit bietet, Überraschendes, Neues, Lehrreiches, Sinnliches aber auch Vertrautes zu entdecken. Die Dramaturgie der Ausstellung baut sich entlang einer Rampe auf, die durch die einzelnen Bereiche der Ernährungspyramide -Wasser, Getreide, Obst/Gemüse, Milch und Milchprodukte, Fleisch/Fisch/Eier, Fette und Öle, Süßes- führt. Die Bereiche, die auch in ihrer Größe der Ernährungspyramide entsprechen, fließen, zudem ermöglicht die Raumhöhe raumgreifende Installationen und eine 720 Grad Bespielung. Um die Spannungslinie aufrecht zu erhalten, werden die einzelnen Bereiche über Videowalls (Multiscreens) miteinander verbunden.

 


comes, 2014

Wettbewerb City Hype, 2014

Im Rahmen des Wettbewerbs City Hype, ausgelobt von departure, entstand ein mobiles, multifunktionales Parkmöbel.

 

COMES - urban green living- mobile Freizeitgestaltung mit einem hohen Service-Charakter sowie ökologischen und sozial-interaktiven Anspruch
COMES - come and enjoy- mehr Spontanität und Flexibilität in der Nutzung von Grünflächen für Menschen, die in der Umgebung leben oder arbeiten
COMES - be a part of it- mehr Lebensqualität für den Einzelnen und ein Mehrwert für ein aktives Grätzl-Leben


1plus1istnichtgleich2, 2014

Wettbewerb Jung und Wild, Salon Jardin, 2014

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 Im Rahmen des Wettbewerbs Jung und Wild, ausgelobt vom Salon Jardin, entstanden bewegliche Objekte zum Thema Stehen, Sitzen, Liegen.

Objekte aus Corian, Schaumstoff

Die erstmals im Rahmen des Salon Jardin präsentierten Objekte bewegen sich an der Schnittstelle zwischen Kunstwerk und Design, vereinen Objekt-Ästhetik und Gebrauchsfunktion, beinhalten sowohl skulpturale bzw. installative als auch praktikable bzw. funktionale Aspekte.

 

Zwei Einzelteile, ein Corian- und ein Schaumstoffteil, ermöglichen in ihrer Addition vielfältige Positionen. Mittels Polyamidschrauben bzw. Kabelbinder können die einzelnen Corianteile schnell und einfach immer wieder neu miteinander verbunden werden. Über die Möglichkeit zum leichten und raschen Umbau kann sich das Objekt an verschiedene Alltagssituationen anpassen, auf unterschiedliche Anforderungen/ Raumgrößen reagieren und somit unserer heutigen Geschwindigkeitsgesellschaft standhalten. Darüber hinaus können herkömmliche Nutzungsmöglichkeiten hinterfragt und ungewohnte Positionen erprobt werden.


Punkt, 2013

zweistufiger Wettbewerb Der Generalkonsulent, a vision made visible, Installation für den neuen WU-Campus

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Im Rahmen des zweistufigen Wettbewerbs Der Generalkonsulent, a vision made visible, ausgelobt von Vasko+Partner, entwarf ich eine variable Rauminstallation, die auf einem Suchrätsel basiert. Auszug aus der Projektbeschreibung:

 

Unter dem Werktitel ... soll eine in ihren Dimensionen variable Kunstinstallation entstehen, die die visuelle und haptische Wahrnehmung des Betrachters fordert. Mit Buchstaben (Siebdruck) bedruckte, beleuchtete Acrylglasscheiben werden an Boden und/oder Decke und/oder Wand bzw. frei im Raum im Raster an einer Unterkonstruktion montiert und erzeugen je nach Tageszeit unterschiedliche Lichtsituationen und Lesbarkeiten. In Form eines Suchrätsels soll die Vernetzung sowie Gleichbedeutung aller in der Projektentwicklung beteiligter Fachgebiete dargestellt werden.