Urbane (De)kodierungen, 2019

Ausstellungsansicht, sehsaal Wien, 2019, Foto: Claudia Dorninger-Lehner

In diesem Projekt beschäftige ich mich weiter mit der Fragestellung, wie Architektur soziale Prozesse beeinflusst oder umgekehrt, auf welche Weise über verschiedene Formen der Aneignung Raum neu strukturiert werden kann. In meiner Arbeit untersuche ich das performative Element und dessen Auswirkungen auf die Konzeption von Architektur. Oft prägen Handlungen Raum, der von seiner Strukturierung und seinem programmatischen Wesen her nicht auf dieses Handeln reagieren kann. In meinen Recherchen zeige ich auf, das oft starke Divergenzen zwischen starr gebauter Struktur und menschlicher Handlung bestehen und so der architektonische Raum nicht adäquat auf Bedürfnisse reagieren kann.

Das Projekt setzt das vorangegangene Projekt Ephemeral Landscapes in einen neuen Kontext, indem es die Forschungsergebnisse in den Kunstkontext transferiert. Es überträgt die Entwurfstheorien in eine andere Proportion, indem diese über eine Kunstinstallation weitergedacht werden. Die Installation steht an der Schnittstelle zwischen Modell und Realität.