Narratives of urban space, 2018

Situation 21, ChromaLuxe Metal Print

80 Handlungen im urbanen Raum, Federzeichnungen auf Papier, japanische Bindung

Julia Dorninger beschäftigt sich in ihrem Projekt „Narratives of urban space“ mit der Fragestellung, auf welche Weise über soziale Prozesse und verschiedene Formen der Aneignung, Raum neu strukturiert werden kann. In ihren Arbeiten untersucht sie das performative Element des öffentlichen Raums und hinterfragt dessen Auswirkungen auf die Konzeption von Architektur bzw. dessen Handlungsmacht. Hans Hollein hat in seinem Manifest von 1968 Architektur als Mittel der Konditionierung und Erweiterung der Sinne und damit als ein Medium verstanden. Hier stellt sich die Frage: Sind starr gebaute Strukturen das passende Medium?

 

 

 

In Julia Dorningers Arbeiten wird Raum nicht als eine abgeschlossene Entität, sondern als fortwährender Prozess betrachtet, der von Handlungen und Bewegungen erzeugt wird und als ein kontinuierlich produzierter, nie abgeschlossener Raum, in dem Struktur situativ entwickelt und optimiert wird.