Doubles, 2019-2020

Fotografie

Seit Anfang 2019 trete ich mit meiner Schwester Claudia Dorninger-Lehner www.bildgegenwart.com mit meinen Arbeiten immer wieder in einen Dialog und stelle auch gemeinsam aus. Wir bewegen uns in unseren Projekten an der Schnittstelle von Kunst und Architektur. Die Auseinandersetzung mit der Raumwahrnehmung bis zur Raumaneignung sind essentielle Grundthemen unserer Projekte. Es entstehen Werkserien, in denen wir unsere Fotoarbeiten zu einer gemeinsamen Arbeit kombinieren.

Aus der Serie Double I Double 03, 2019

Julia Dorninger I Tauplitz, 2014, Inkjetdruck auf Fine Art Photo Cotton Rag 310 gr, 42 x 59,4 cm

Claudia Dorninger-Lehner I Gießhübl, 2016, Inkjetdruck auf Fine Art Photo Cotton Rag 310 gr, 42 x 59,4 cm

Aus der Serie Double I Double 04, 2019

Julia Dorninger I Schönbrunn, 2018, Inkjetdruck auf Fine Art Photo Cotton Rag 310 gr, 42 x 59,4 cm

Claudia Dorninger-Lehner I Schönbrunn, 2018, Inkjetdruck auf Fine Art Photo Cotton Rag 310 gr, 42 x 59,4 cm

Aus der Serie Double I Double 02, 2019

Julia Dorninger I Grado, 2014, Inkjetdruck auf Fine Art Photo Cotton Rag 310 gr, 42 x 59,4 cm

Claudia Dorninger-Lehner I Santorin, 2016, Inkjetdruck auf Fine Art Photo Cotton Rag 310 gr, 42 x 59,4 cm

In der Serie Double kombinieren wir jeweils eine Arbeit von uns zu einem gemeinsamen Bild. Die Idee zu dieser Bildserie entstand, als wir feststellten, dass wir, unabhängig voneinander, oft gleiche Motive mit der Kamera auswählen, jedoch zu verschiedenen Zeitpunkten und mit unterschiedlichen Intentionen.

 

Die Arbeiten beziehen sich alle auf räumliche Situationen und Strukturen. Sie hinterfragen die Wahrnehmung dieser genauso wie den Umgang mit der Erinnerung an diese. Dabei spielen der Zeitfaktor und der Kontext eine wesentliche Rolle. Über die Kombination von Arbeiten, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten und mit dem jeweils anderen architektonischen bzw. künstlerischen Blicken entstanden sind, versuchen wir, Zeit- und Wahrnehmungsräume aufzuheben. Zwei voneinander unabhängige Ereignisse werden in eine neue Beziehung zueinander gesetzt, Wahrnehmungsebenen überlagert und Zeitpunkte verwoben. So entsteht ein neuer Blick auf die jeweilige Situation.